Bildungsfahrt nach Warschau und Treblinka – Klasse 9 setzt sich mit Geschichte auseinander
Warum gibt es in Warschau kaum ein Gebäude, welches älter als 80 Jahre ist?
Warum kniete ein deutscher Bundeskanzler 1970 vor einem Denkmal in Warschau?
Welche Themen bewegen Deutsche, Polen und jüdische Menschen noch heute?
Auf die Suche nach den Antworten zur polnisch-deutschen und jüdischen Geschichte begeben sich vom 5. bis 10. Oktober 2026 nehmen 25 interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b der Oberschule Dresden-Pieschen an einer Bildungsfahrt nach Warschau und zur Gedenkstätte Treblinka teil. Die Reise ergänzt dieses Jahr die bereits erfolgte Bildungsfahrt nach Bremerhaven, an der alle Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. Untergebracht ist die Gruppe im Herzen der polnischen Hauptstadt Warschau.
Das vielfältige Programm verbindet das Kennenlernen der polnischen Hauptstadt mit einer intensiven Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte. Neben einem allgemeinen Stadtrundgang stehen ein thematischer Rundgang durch das „jüdische Warschau“, Besuche im Museum des Warschauer Aufstands und im Museum der Geschichte der polnischen Juden auf dem Programm. Ein zentraler Bestandteil ist der Besuch der Gedenkstätte Treblinka. Eine besondere Gelegenheit bietet zudem das Zeitzeugengespräch mit Krystyna Budnicka, die den Warschauer Ghettoaufstand überlebte.
In eigenständigen Gruppenarbeiten beschäftigen sich die Jugendlichen mit den Themen einzelner Programmpunkte. Wiederkehrende Reflexionsrunden geben Raum, Eindrücke zu teilen, Fragen zu besprechen und das Erlebte gemeinsam einzuordnen.
Unser herzlicher Dank gilt der Brücke-Most-Stiftung aus Dresden für die engagierte Organisation und die Ermöglichung der Teilnahme. Möglich wird das umfangreiche Programm durch die großzügige Förderung des Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend , des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB).









